Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken über 70.000 Frauen, etwa 17.000 versterben daran. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken. Etwa 80 Prozent der betroffenen Frauen sind zum Zeitpunkt der Erkrankung über 50 Jahre alt. Das Mammographie-Screening-Programm wendet sich deshalb gezielt an Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Die Mammographie bietet die beste Möglichkeit einer Früherkennung. Mit Hilfe von Mammographien in regelmäßigen zweijährigen Abständen können selbst kleine Veränderungen im Brustgewebe entdeckt werden – lange bevor sie zu tasten sind. Je früher ein Tumor erkannt wird, umso größer sind die Chancen auf Heilung.

Das Ziel des Mammographie-Screenings ist es, langfristig die Sterblichkeit an Brustkrebs zu senken.

Die Kosten für die Untersuchungen übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen.

Sehen Sie hierzu den Film „Ist das Mammographie-Screening sinnvoll?“:

 Informationen zur Teilnahme am Mammographiescreening-Programm:

Seit dem 1. Juli 2016 ist aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen eine Teilnahme am Mammographiescreening-Programm nur möglich, wenn Sie zuvor ein Aufklärungsgespräch bei einem Screening-Arzt hatten. Das Aufklärungsgespräch kann nicht am Tag der Screening-Untersuchung erfolgen. Es muss vorab über die Zentrale Stelle in Bremen ein Termin vereinbart werden.

Möchten Sie das Aufklärungsgespräch nicht in Anspruch nehmen, bringen Sie bitte die unterschriebene Verzichtserklärung zur Untersuchung mit. Es entstehen Ihnen keine Nachteile für Ihre Versicherung und Versorgung, wenn Sie das Aufklärungsgespräch nicht in Anspruch nehmen.

Sehen Sie hierzu den Film zum „Ärztlichen Aufklärungsgespräch im Mammographie-Screening“:

Weitere Informationen und Erklärfilme sehen Sie unter www.mammo-programm.de